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Ähnlich heißt es in Vers 22 der Surah al-Nūr, Teil 18:
وَ لْیَعْفُوْا وَ لْیَصْفَحُوْاؕ-اَلَا تُحِبُّوْنَ اَنْ یَّغْفِرَ اللّٰهُ لَكُمْؕ-وَ اللّٰهُ غَفُوْرٌ رَّحِیْمٌ(۲۲)
Lasst sie vergeben und übersehen. Möchtet ihr nicht, dass Allah euch vergibt? Und Allah ist der Vergebende, der Barmherzige.[1]
Liebe islamische Brüder! Es ist offensichtlich, dass es dem Großzügigen Herrn sehr gefällt, wenn man über die Fehler der Menschen hinwegsieht. Denkt daran! Satan ist der ewige Feind des Menschen; er kann es nicht ertragen, dass Muslime vereint bleiben, einander Gutes wünschen, die Ehre des anderen schützen, über die Fehler des anderen hinwegsehen, Toleranz entwickeln, auf ihre eigenen Rechte verzichten, die Rechte anderer respektieren und miteinander kooperieren.
Wenn dies geschehen würde, würde die Gesellschaft zu einer Wiege des Friedens werden und Satan würde besiegt und entehrt werden. Deshalb erlaubt er den Muslimen nicht, anderen zu vergeben oder ihren Zorn zu kontrollieren. Widersetzt euch also Satan, indem ihr seine Angriffe vereitelt und die Praxis der Vergebung gegenüber anderen anwendet.
Denkt daran! Obwohl es für das egoistische Selbst (also dem Nafs) äußerst schwierig ist, einem Muslim einen Fehler zu verzeihen, werden wir, wenn wir die Vorzüglichkeit des Vergebens im Auge behalten, als würdig erachtet, Belohnungen und Gaben von Allah dem Allmächtigen zu erhalten. اِنْ شَــآءَالـلّٰـه Lasst uns nun drei gesegnete Aḥādīth zu diesem Thema hören und uns bemühen, eine Einstellung des Vergebens zu entwickeln.
Die Vorzüglichkeit, über Menschen hinwegzusehen
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